Diese Lücke hat einen Namen: intersprachliche Kompetenz – die Fähigkeit, berufliche Wirksamkeit über Sprachgrenzen hinweg aufrechtzuerhalten. Und sie lässt sich systematisch aufbauen.
Die Sprache ist da. Die volle berufliche Wirksamkeit noch nicht.
Erstgespräch anfragenIhre internationalen Fachkräfte sprechen Deutsch auf solidem bis fortgeschrittenem Niveau. Sie verstehen fast alles. Aber in entscheidenden Momenten – wenn es auf Deutsch zählt – halten sie sich zurück.
Nachfragen, Widerspruch, Feedback, sichtbar sein: Situationen, die auf Englisch problemlos funktionieren, werden auf Deutsch zu Hemmschwellen.
Nicht aus Mangel an Kompetenz. Sondern weil Deutsch im Berufsalltag als High-Stakes-Sprache erlebt wird – ein falsches Wort, ein unpassender Ton, und die professionelle Wahrnehmung kippt.
Die Folge: Langsamere Entscheidungen. Expertise, die ungehört bleibt. Talent, das unter seinem Niveau arbeitet. Die Kosten tragen Sie – mit jedem Meeting, in dem die beste Idee ungesagt bleibt.
Kein Thema, das ein klassischer Deutschkurs löst.
Intersprachliche Kompetenz ist die Fähigkeit, berufliche Wirksamkeit auch dann aufrechtzuerhalten, wenn sich die Arbeitssprache ändert.
Also: klar argumentieren, souverän widersprechen, Verantwortung übernehmen und führen – auf Deutsch genauso wie auf Englisch.
Damit dockt sie an interkulturelle Kompetenz an, geht aber einen Schritt weiter: von kulturellem Verständnis zu operativer Wirksamkeit im Alltag.
Ein Beispiel: Ihre Lead-Entwicklerin führt auf Englisch ein souveränes Architektur-Review – präzise, selbstsicher, überzeugend. Das gleiche Review auf Deutsch? Sie wird kurz, zögerlich, sucht nach Worten. Ihre Ideen kommen an – aber nicht ihre Autorität.
Das ist kein Sprachdefizit. Das ist fehlende intersprachliche Kompetenz.
Nicht an Grammatik – an beruflicher Wirksamkeit im deutschen Arbeitskontext. Ziel: Dass fachliche Kompetenz in beiden Sprachen gleichermaßen sichtbar wird – in Meetings, bei Feedback, in Verhandlungen, in Eskalationen.
Die Inhalte entstehen direkt aus dem Arbeitsalltag Ihres Teams. Reale Situationen, aktuelle Herausforderungen, konkrete Formulierungen – nicht aus dem Lehrbuch. Drei Phasen dorthin:
Wo genau bremst der Sprachwechsel Ihr Team? Die konkreten Situationen werden identifiziert – nicht abstrakt, sondern mit echten Beispielen aus dem Arbeitsalltag.
Live-Arbeit an realen Kommunikationssituationen: Wie sagt man auf Deutsch „Nein“, ohne unhöflich zu wirken? Wie kommt Feedback an? Wie lässt sich die Situation retten, wenn das Wort fehlt?
Routinen, die bleiben: sprachliche Strategien für wiederkehrende Situationen, ein Team-Vokabular für kritische Momente, Reflexionsprozesse für kontinuierliche Verbesserung.
Die Schwerpunkte richten sich nach den realen Herausforderungen Ihres Teams:
Meinung vertreten, widersprechen, nachfragen. Klar positionieren – auch wenn das Vokabular nicht perfekt ist.
Konflikte ansprechen, Feedback geben und annehmen, Performance Reviews auf Deutsch navigieren.
Souverän auftreten gegenüber deutschen Kunden, Partnern und Führungskräften – ob im Vertrieb, im Projektmanagement oder in der Beratung.
Vorschläge begründen, Budgets verteidigen, Kompromisse formulieren, höflich und bestimmt Nein sagen.
Sicher vortragen vor Geschäftsführung, Kunden oder auf Konferenzen – ohne dass Sprachlücken die Wirkung untergraben.
Strategien für den Moment, wenn das Wort fehlt. Kompetent wirken statt perfekt sprechen.
Für Unternehmen in DACH mit internationalen Fach- und Führungskräften, die Deutsch auf solidem Arbeitsniveau sprechen – aber im beruflichen Kontext nicht ihr volles Potenzial zeigen.
Besonders relevant für Engineering-, Product- und IT-Teams mit hohem Kommunikationsdruck und komplexen Entscheidungsprozessen.
Live-Sessions in Kleingruppe, praxisnah und direkt am Arbeitsalltag Ihres Teams. Typisch: 90 Minuten, 2–4x pro Monat – angepasst an Teamgröße und Situation. Bei Bedarf mit Einzel-Coachings für Schlüsselpersonen.
Jede Zusammenarbeit startet mit einem vierwöchigen Pilot – kompakt genug, um Wirkung zu zeigen, und die Basis für alles Weitere.
Teilnehmende reichen reale Situationen ein – unklare Formulierungen, schwierige Gesprächsmomente oder Erfolgserlebnisse. Das fließt direkt in die nächste Session ein.
Kurzes Onboarding, Check-in nach vier Wochen, Reporting auf Wunsch. Minimaler Aufwand, volle Transparenz über Fortschritte und Themen.
Sprachtraining bringt Grammatik und Vokabeln bei. Hier geht es um das, was danach kommt: Warum jemand trotz solider Deutschkenntnisse im Meeting verstummt. Das ist kein Sprachthema – das ist ein Performance-Thema. Das Programm konkurriert nicht mit Sprachtraining. Es adressiert ein anderes Problem.
Drei Messebenen: quantitative Selbsteinschätzung, strukturierte Beobachtung, dokumentierte Praxismomente. Kontinuierlich erhoben über die gesamte Laufzeit, mit regelmäßigem Reporting für HR und Teamleitung. Keine Bauchgefühl-Reports – belegbare Entwicklung.
Offiziell schon. Aber was passiert in der Kaffeeküche? Im Flurgespräch vor dem Meeting? Beim Mittagessen mit dem Kunden? Die informellen Momente – wo Vertrauen entsteht, wo Entscheidungen wirklich fallen – laufen in DACH fast immer auf Deutsch. Wer da nicht mitkommt, ist fachlich da, aber sozial unsichtbar.
In 20 Minuten lässt sich klären, wo der Sprachwechsel Ihr Team aktuell bremst – und ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
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